Neue Kunstwerkstatt im Pflegewohnzentrum Friedrichstadt mit dem "Riesa efau" und Schülerinnen der "IBB Privaten Schule"

In Gemeinschaftsarbeit mit dem Riesa efau entstand Anfang diesen Jahres im Pflegewohnzentrum Friedrichstadt die Idee zu einer neuen Kunstwerkstatt. Bereits im letzten Jahr wurden unsere Bewohner von der Kunstpädagogin Frau Gille beim freien Malen begleitet. Dabei wurden zahlreiche Kunstwerke mit Stiften und Farbe auf Papier gebannt.

In diesem Jahr wollten wir etwas ganz anderes ausprobieren: Frau Gille als auch Frau Neuber vom Riesa efau waren ebenso begeistern, als wir ihr vorschlugen, kleine Keramik-Kunstwerke zu gestalten. Des Weiteren sollten auch 4 Schülerinnen der „IBB Privaten Schule“ die Bewohner beim Gestalten unterstützen. Vivien Oberländer, Susann Feige, Monique Eichfeld, Simone Rath und Johanna Hofmeister absolvieren gemeinsam eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Am 13. September begann die erste Kursstunde. Die Teilnehmenden waren schnell gefunden: 5 Bewohnerinnen ließen sich gern auf das Projekt ein. Die meisten hatten noch nie mit Ton geformt und versuchten sich daher mit einfachen Grundformen. Frau Gille erklärte jedem, dass es besonders wichtig ist, den Ton beim Verbinden gut zu verschmieren. Denn sonst können einzelne Teile beim Trocknen wieder auseinander fallen.

Die jungen Berufsschülerinnen gesellten sich jeden Mittwoch zu uns dazu. Ihre Zeit ließ es nicht anders zu. Die Bewohnerinnen als auch die Schülerinnen arbeiteten in großer Harmonie gemeinsam. Gelegentlich wird sich unterhalten, doch oft steht die Konzentration auf die künstlerische Tätigkeit im Vordergrund. Kommunikation kann schließlich auch ohne viele Worte geschehen. Die Schülerinnen unterstützten unsere Bewohner bei manchen Handgriffen oder gaben ihnen, wenn nötig, gestalterische Ratschläge.

Wenn Sie sich die Fotos zum Artikel betrachten, können Sie einen kleinen Einblick erhalten, welche kleinen Kunstwerke während der Zusammenarbeit entstanden sind. Da wir dem Gestalten beabsichtigt kein Thema überordnen wollten, konnten alle frei nach eigener Fantasie arbeiten. Eine Dame nannte sich selbst die Bäckerin. Ihr bereitete es Freude verschiedene Lebensmittel zu formen. Zwei andere Seniorinnen gestalteten kleine Tiere. Der Jahreszeit schon fast 2 Schritte voraus, wurden sogar Schneemänner geformt. Die Rentnerinnen entschieden sich ganz bewusst für diese Figuren.

Abschließend wurden ebenso farbenfrohe Kartons verziert, um die kleinen Ton-Kunstwerke sicher aufbewahren und transportieren zu können. 

Kontakt

Dipl.-Kffr. Dagmar Mager

Telefon: +49 351 49449 520

E-Mail: dagmar.mager@ibb-dresden.de